In Natschlag entstand 2006 eine Modell Auto Rennbahn

 

 

Idee:

Dem Modell Auto Verein Aigen/Schlägl kam die Idee eine Rennbahn für Modellautos zu bauen.

  1. Mit einer einzigartigen Anlage kommen Menschen von Nah und Fern und lernen unsere Gegend und Menschen kennen.
  2. Erwachsenen und Jugendliche können ihre Freizeit mit Spaß und im Wettbewerb verbringen.
  3. Es ist auch eine möglich Modellrennsport bis zu Weltmeisterschaften zu betreiben.

Grundkauf:

Der Spatenstich, für eine Modell Auto Rennbahn in Natschlag, wurde am 22.12.2005 im Büro Landesrat Dr. Stockinger gemacht. Das Land Öberösterreich übernimmt die Kosten für den Ankauf des Grundstückes.

 

 

Baubeginn:

Nach einholen der Genehmigungen konnte Dank der Unterstützung sehr vieler Unternehmen mit der Verwirklichung des Projektes am 26. Juni 2006 begonnen werden. Ein sehr großes Augenmerk wurde auf den Unterbau und Entwässerung geworfen.

 

Es wurden über 400 lfm Rohre und ca. 2000to Schotter eingebaut. Die Maschinen und den Transport stellten heimische Firmen zur Verfügung.
Rasch war man durch das anhaltend schöne Wetter im Juli mit dem groben Unterbau fertig. Es stellte sich nun das Problem die engen Kurven mit einem Gräder zum Asphaltieren fertig zu machen. Bei so einer Anlage ist der Asphalt das Wichtigste. Die Modellautos haben ca. 3-5mm Bodenfreiheit und da ist jede Unebenheit ein Problem. Gegen mögliche Lärmentwicklungen wurde mit Erdwällen und Holzflechtzäune, als Lärmschutz, rund um die Anlage vorgebeugt.

 

Der grobe Asphalt ist bis jetzt gut gelungen. Wir hoffen das auch nach dem Winter keine Frostschäden sind.Da zwischen den Fahrbahnen Rasenflächen geplant waren wurde mit Fertigrasen die Begrünung vorgenommen.

 

 

Eine weitere Herausforderung war der Bau des ca. 6m hohen Fahrerturmes. Dieser wird für die Fahrer benötigt um eine gute Einsicht auf die Kurven zu haben. Es werden Kurven mit über 100km/h angefahren. Der kleinste Fehler führt zu mehrmaligen Überschlägen.

 

 

Für größere Rennen werden mindestes 80 bis 100 Mechanikerplätze benötigt. Wir konnten auf einer Länge von 70 m für 80 Mechaniker Arbeitsplätze schaffen. Hier werden die Autos für das Rennen vorbereitet. Das Setup beim Fahrwerk und die Motoreinstellung. Natürlich werden auch die Reinigungsarbeiten auf diesen Arbeitstischen erledigt.
Von den Profifahrern die unsere Bahn schon befahren haben bekamen wir immer die besten Kritiken. Auch wurde unsere Bahn schon von führenden Persönlichkeiten des Europäischen Modellsports besichtigt und diese Leute haben immer einen sehr guten Eindruck von uns und unserer Region bekommen.
So kommen von Gmunden, Vöcklabruck, Linz und Deutschland Fahrer die sonst noch nie in unserer Region waren.

 

 

 

Probebetrieb:

Nach Fertigstellung der Umzäunung konnte am 15.Oktober 2006 die Öffentlichkeit die Anlage besichtigen. Es kamen ca. 350 Besucher die staunten wie schnell solche Modellautos fahren. An diesem Tag haben viele Besucher festgestellt, daß Modellautos kein Spielzeug sondern eine Sportart ist.
Durch das große Interesse hat man die Grundbesitzer überredet noch 668m² Grund zu verkaufen, (diese haben bereits zugestimmt) und so wird es möglich Clubraum und die WC Anlagen gegenüber dem Fahrerturm zu errichten und somit den Zusehern von dort eine tolle Übersicht zu ermöglichen.
Nebenbei ist es beim Rennbetrieb für die Zuseher, vor allem für die Kinder sicherer.
Seit der Eröffnung habe schon einige das Talent zum Rennen fahren entdeckt. Der Verein wird sich bemühen, für Renninteressierte auch die nötige Unterstützung zu bieten.


Der Verein wird von
Ing. Rüdiger Keinberger – Präsident
Manfred Ruetzhofer Präsident Stv. und Organisationsreferent
Hannelore Keinberger – Schriftführer
Martin Mayrhofer – Kassier
Martin Schwentner - Technischer Dir.
Christian Wolkersdorfer Sektion Verbrenner
Hr. Albert Märzinger – Sektion Elektro
geführt

Der Modellautoverein bedankt sich bei den Besuchern, es hat auch uns Spaß gemacht so vielen Besuchern unsere Anlage zeigen zu dürfen.

 

 

 

 

 

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